erhängt
Unter Erhängen oder Hängen (veraltet auch: Henken[1]) versteht man gemeinhin die Tötung durch Zusammenschnüren des Halses oder Brechen des Genicks in einer – meistens laufenden – Schlinge unter Einfluss des Körpergewichts. Das Erhängen ist eine der häufigsten Methoden des Suizids und zugleich eine der ältesten Hinrichtungsarten. Strangulation ist der rechtsmedizinische Oberbegriff für Erhängen, Erdrosseln oder Erwürgen.
Eine Sonderform, die nichts mit Strangulation zu tun hat, war die Judenstrafe, das Hängen an den Füßen, das in der frühen Neuzeit an Juden praktiziert wurde.