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Beschreibungen: Berufe (Forts.)

M (Forts.)

Maurer

Ein Maurer ist ein Bauhandwerker, dessen namensgebende Kerntätigkeit die Erstellung von Mauerwerk ist. Der Maurer ist der Hauptberuf des Rohbaues.

Maurerpolier (Maurermeister)

Polier ist eine Berufsbezeichnung im Bauwesen für den Leiter einer Baustelle oder eines Baustellenabschnitts, der als Bindeglied zwischen den auf der Baustelle tätigen Mitarbeitern und der Bauleitung fungiert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Polier

Meier

Ein persönlich freier Bauer der aber kein Eigentumsrecht am Hofe hatte. Er durfte ihn also weder belasten noch verpfänden oder gar verkaufen. Dem Grundherrn waren Abgaben und Dienste zu leisten. Bei schlechter Bewirtschaftung konnte der Meier abgemeiert werden. Der Nachfolger eines ausgeschiedenen oder verstorbenen Meiers mußte den Weinkauf zahlen (Me 1, S. 237). Man beachte auch Führers Darstellung der Meierrechtlichen Verfassung in der Grafschaft Lippe.

Meister (Zimmermeister)

https://de.wiktionary.org/wiki/Meister

Mittelkötter

Kleinbauer mit 16 bis 30 Scheffelsaat Land. s.a. Kötter. (Kg S. 227). Ein Mittelkötter wurde mit 1/4 tlr zur Steuer eingeschätzt.

Müller

waren zumeist Pachtmüller, die, da der Pachtzins häufig vom Grundherren sehr hoch angesetzt wurde, kaum ihr Auskommen fanden und sich nach einigen Jahren neue Pachtungen suchen mußten.

Musikus (Musiker)

Bild: pfeiffer.gif
Bild: Musikus oder Pfeifer

Musketier

Ein " MUSKETIER " ist eine spezielle Form der Infanterie ( die mit der Muskete bewaffnete Infanterie), und Musketier war der Mannschaftsdienstgrad in dieser Truppengattung..
http://de.wikipedia.org/wiki/Musketier
Der Musketier schoß mit einer Muskete, die auf eine Gabel aufgelegt war.
Muskete [die; französisch], aus Spanien stammendes, in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Deutschland eingeführtes Gewehr großen Kalibers mit Luntenschloß.

N

Nachtwächter

Die Aufgabe des Nachtwächters war es, nachts durch die Straßen und Gassen der Stadt zu gehen und für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Er warnte die schlafenden Bürger vor Feuern, Feinden und Dieben. Er überwachte das ordnungsgemäße Verschließen der Haustüren und Stadttore, und häufig gehörte es auch zu den Aufgaben des Nachtwächters, die Stunden anzusagen. Er hatte das Recht, verdächtige Personen, die nachts unterwegs waren, anzuhalten, zu befragen und notfalls zu verhaften.

Neuwohner

Neue Siedler auf landesherrlichem Grund und Boden. Auf adeligen Gütern hießen sie Arröder.

O

Oberstudienrat

Oberstudienrat (OStR) ist eine Amtsbezeichnung im Schuldienst in Deutschland. Als Beamter gehört er dem höheren Dienst an und wird nach Besoldungsgruppe A 14 besoldet. Vergleichbare Amtsbezeichnung des öffentlichen Dienstes ist in der Verwaltung Oberregierungsrat.

Der Oberstudienrat stellt im höheren Schuldienst (Gymnasien, Gesamtschulen und berufsbildende Schulen) das erste Beförderungsamt nach der Ernennung zum Studienrat dar. Während früher diese Beförderung meist automatisch nach einer bestimmten Zeit stattfand (Regelbeförderung), ist sie heute meist mit der Übernahme einer zusätzlichen, besonderen Aufgabe verbunden. Beispiele für solche Aufgaben sind Sicherheitsbeauftragter, Verkehrsbeauftragter, Oberstufenberater oder Gewaltprävention. In einigen Bundesländern werden diese Stellen als Funktionsstellen bezeichnet (Funktionsstellen sind in manchen Bundesländern Stellen mit Leitungsfunktion, die der Oberstudienrat aber nicht immer hat).


P

Pächter

Pächter bildeten im 18./19. Jahrhundert einen besonderen Stand. Friedrich Wilhelm I. hatte bereits 1717 seine Kriegs- und Domänenkasse angewiesen, die Domänen weder dem Adel noch den Bauern zu verpachten. Es sollten vermögende Bewerber aus den Gewerbe- oder Beamtenfamilien bevorzugt werden.
Der Grund lag darin, daß der König dem Adel kein ausreichendes ökonomisches Interesse zutraute, bei einer Verpachtung an Bauern befürchtete, sie würden auf Kosten ihrer eigenen Wirtschaft den Pachthof aussaugen. Die Pächter gehörten also nicht zu den Gutsherren, da ihnen das Land nicht gehörte, aber auch nicht zu den Bauern, da sie keine Hand- und Spanndienste leisten mußten. So bildeten sie einen Stand für sich.

Pastor

Die ursprünglich würdevolle Bezeichnung Pfaffe (papa = Vater) wurde erst seit Luther verächtlich gebraucht.
Im Gebiet seines Kirchspieles wachte der Seelsorger über die Moral der Gemeindemitglieder. Eine wichtige Aufgabe war die Erfassung aller Geburten, Heiraten und Sterbefälle in den Matrikenbüchern.
Auch fungierte der Pfarrer als Dienstherr der Hebamme. Bis in die 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts oblag ihm die Schulaufsicht. Häufig gründeten Pfarrer Schulen und wirkten als Lehrer. Auf dem Lande war er oft die einzige gebildete Person und betätigte sich auch als Arzt.
Bild: pfaffen.gif
Bild: Pfarrer

Postbote

Der Zusteller bezeichnet eine Fachkraft für die Briefzustellung, Kurier-, Express- und weitere Postdienstleistungen. Die Deutsche Post AG nennt sie Zusteller für die Brief- und Verbundzustellung[1]. Andere Bezeichnungen sind Brief- und Paketzusteller, Paketbote, Postbote oder Briefträger[2]. In Österreich ist die Bezeichnung Postler und in der Schweiz Pöstler geläufig.

R

Rademacher (Stellmacher)

Ein " RAD- u. STELLMACHER " ist aus den Berufen des Rademacher und Wagners entstanden. Während die Rademacher sich zuvor auf die Produktion von Wagenrädern spezialisierten, fertigten die Wagner die Wagengestelle.
Bild: wagner.gif
Bild: Wagner oder Rademacher

S

Sattler

https://de.wikipedia.org/wiki/Sattler
Sattler ist ein Beruf des lederverarbeitenden Gewerbes. Berufstypische Sattlerwerkzeuge: Sattlerhammer, Halbmondmesser, Rundahle, Kantenzieher, Rundnadel
Der Sattler stellt fast immer aus Leder oder Stoffen Gegenstände zur Verwendung im Umgang mit Tieren her, wie Sättel, Zaumzeug, Kummet oder anderes Fahrgeschirr sowie Ausstattungen für Autos und Boote. Sattler stellen auch Taschen (z. B. Brieftaschen oder Schultornister) her.

Schäfer

(opilio = Schafhirte) waren eng in die ständische Gesellschaft eingebunden. Sie waren zwar keine hörigen Bauern, aber doch immer von ihrer jeweiligen Dienstherrschaft abhängig. Die dörfliche Gemeinschaft beschäftigte jeweils einen Gemeindeschafmeister, auch Bauernschafmeister genannt, welcher die Schafe der einzelnen Bauern hütete, während der Amtsschafmeister für die Herden des Grundherren zuständig war. Ihre eigenen Schafe ließen die Schäfer"mitlaufen". Nicht selten kamen sie zu beträchtlichem Wohlstand.
Sie genossen eine gewisse Freizügigkeit, konnten sich also ihre Dienstherrschaft wählen. Oft zogen sie herum.
Erst nach den Bauernbefreiungen und der Einführung der Gewerbefreiheit können wir von selbständigen Schäfern sprechen.

Schlachter

Bild: metzger.gif
Bild: Schlachter
Der Fleischer (oft auch Metzger) ist einer der älteren Handwerksberufe in Europa, der in vielen Ländern eine alte Tradition hat. Der Fleischer beschäftigt sich mit der Herstellung bzw. Verarbeitung von Fleisch- und Wurstwaren für den Verzehr und arbeitet in einer Fleischerei oder in einem Schlachthof. Erste Nachweise über diese Tätigkeit fanden sich bei den Galliern, die Wurst herstellten.

Schlosser

Bild: schlosser.gif
Bild: Schlosser
Ein Schlosser ist ein Handwerker oder Industriearbeiter, der Metall ver- oder bearbeitet oder Metallgegenstände repariert oder instand hält.
Entsprechend der Spezialisierung gibt es u. a. Autoschlosser (Kraftfahrzeugschlosser), Bauschlosser, Schiffsschlosser, Betriebsschlosser, Maschinenschlosser, Stahlbauschlosser, Kunstschlosser und Werkzeugschlosser.

Schlossermeister

Bild: schlosser.gif
Bild: Schlosser
Ein Schlosser ist ein Handwerker oder Industriearbeiter, der Metall ver- oder bearbeitet oder Metallgegenstände repariert oder instand hält.
Entsprechend der Spezialisierung gibt es u. a. Autoschlosser (Kraftfahrzeugschlosser), Bauschlosser, Schiffsschlosser, Betriebsschlosser, Maschinenschlosser, Stahlbauschlosser, Kunstschlosser und Werkzeugschlosser.

Schmied

Schmied ist die Berufsbezeichnung für eine Person, deren Hauptaufgabe das Schmieden (Freiform- oder Gesenkschmieden) von Metall in der Einzel- aber auch Massenfertigung ist. Das Gesenkschmieden mit Hilfe von Hohlformen stellt deutlich geringere Anforderungen an die Handfertigkeit des Schmieds als das Freiformschmieden.

Schmiedemeister

Schmied ist die Berufsbezeichnung für eine Person, deren Hauptaufgabe das Schmieden (Freiform- oder Gesenkschmieden) von Metall in der Einzel- aber auch Massenfertigung ist. Das Gesenkschmieden mit Hilfe von Hohlformen stellt deutlich geringere Anforderungen an die Handfertigkeit des Schmieds als das Freiformschmieden.

Schneider

Schneider bzw. Schneiderin ist ein handwerklicher Lehrberuf der Textilverarbeitung. Die Aufgabe des Schneiders ist, bestimmte Stoffkomponenten zuzuschneiden und zusammenzufügen. Die Arbeitswerkzeuge des Schneiders sind seit alters her Nadel, Faden und Schere, seit dem 19. Jahrhundert zunehmend auch die Nähmaschine.

Schreinermeister

Tischler, Tischlerin bzw. süd- und westdeutsch Schreiner ist die Berufsbezeichnung für Menschen, die im Bereich der Holztechnik Möbel, Bauelemente und Innenausbauten herstellen, ihr Arbeitsort ist die Tischlerei.

Schuhmacher

er stellte noch Schuhe her, durch die einsetzende Produktion von Fabrikschuhen wurde dieses Handwerk immer weniger.Der Schuhmacher verlegte sich dann auf das Reparieren von Schuhen, meist auf das Besohlen von Schuhen.

Schulmeister

Als Schulmeister bezeichnete man früher Lehrer, die kein Hochschulstudium absolviert hatten und an Dorfschulen oder niederen Schulen in den Städten (Volksschulen, Bürgerschulen) tätig waren. Eine förmliche Lehrbefähigung wurde lange nicht gefordert; meist genügten dem Schulpatron Lehrproben oder andere Eignungstests für eine Anstellung des Bewerbers.

Schweinehirte

https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeindehirte
Der Gemeindehirte bzw. Dorfhirte war ein Hirte (Hiata), den es in Deutschland bis ins 19. Jahrhundert gab. In jedem Dorf gab es diesen Hirten für Pferde, Rinder, Schweine und Schafe. Die Schweinehirten gab es nach dem Aufkommen der Stallfütterung noch bis in die Zeit der beiden Weltkriege.

Soldat

Ein Soldat (nach dem Sold, den er bezieht) ist die Bezeichnung für einen bewaffneten Angehörigen oder eine Angehörige einer Armee oder der Streitkräfte eines Landes.

Spinnradmacher

Hersteller von Spinnrädern.

Steinmetz

Der Beruf des Steinmetz ist einer der ältesten Handwerkerberufe und reicht bis weit vor die antiken Hochkulturen zurück. Im Mittelalter waren Steinmetze häufig in einer Bauhütte organisiert. Von ihnen kennt man Steinmetzzeichen, persönliche Zeichen, die die von ihnen bearbeiteten Werksteine markierten. Seit dem Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert war es bei den Steinmetzen üblich, dass ein Geselle nach der Lehrzeit auf die Walz ging.

Stellmacher

Ein " RAD- u. STELLMACHER " ist aus den Berufen des Rademacher und Wagners entstanden. Während die Rademacher sich zuvor auf die Produktion von Wagenrädern spezialisierten, fertigten die Wagner die Wagengestelle.
Wagner / Radmacher
erledigte alle Holzarbeiten, die früher in der Landwirtschaft vonnöten waren : Leiterwagen, Deichseln, Wachten, Räder u.s.w.
Nicht zu verwechseln mit Zimmermann (Dach) oder Tischler (Möbel)
Bild: wagner.gif
Bild: Wagner oder Rademacher

Stellmachermeister (Stellmacher)

in " RAD- u. STELLMACHER " ist aus den Berufen des Rademacher und Wagners entstanden. Während die Rademacher sich zuvor auf die Produktion von Wagenrädern spezialisierten, fertigten die Wagner die Wagengestelle.
Wagner / Radmacher
erledigte alle Holzarbeiten, die früher in der Landwirtschaft vonnöten waren : Leiterwagen, Deichseln, Wachten, Räder u.s.w.
Nicht zu verwechseln mit Zimmermann (Dach) oder Tischler (Möbel)
Bild: wagner.gif
Bild: Wagner oder Rademacher

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Stand: 12.09.2017 18:37:20
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