vorhergehende Seite

Beschreibungen: Berufe (Forts.)

S (Forts.)

Straßenkötter

Stättenbesitzer mit wenig Ackerland. Die Bezeichnung ist auf den geringen Besitzanteil an der öffentlichen Straße zurückzuführen, der dem Straßenkötter zum Bau eines Hauses zur Verfügung gestellt worden ist.

T

Tagelöhner

Angehörige der ländlichen Unterschicht, tageweise gegen Lohn bei Bauern, Handwerkern o.ä. beschäftigt.

Tischler

Tischlerin, Tischler bzw. bundesdeutsch-umgangssprachlich Schreinerin, Schreiner ist die Berufsbezeichnung für Menschen, die im Bereich der Holztechnik Möbel, Bauelemente und Innenausbauten herstellen, ihr Arbeitsort ist die Tischlerei. Der Schutzheilige der Tischler ist St. Josef.


Tischlermeister (Tischler)

Tischlerin, Tischler bzw. bundesdeutsch-umgangssprachlich Schreinerin, Schreiner ist die Berufsbezeichnung für Menschen, die im Bereich der Holztechnik Möbel, Bauelemente und Innenausbauten herstellen, ihr Arbeitsort ist die Tischlerei. Der Schutzheilige der Tischler ist St. Josef.

U

Unteroffizier (Soldat)

Der Unteroffizier ist ein militärischer Dienstgrad in der Bundeswehr und früheren deutschen Streitkräften. Darüber hinaus werden in der Bundeswehr die Dienstgradgruppen Unteroffiziere ohne und mit Portepee als Unteroffiziere zusammengefasst.[1] Im Bundesheer und der Schweizer Armee ist der Begriff ebenfalls eine Sammelbezeichnung für mehrere Dienstgrade.

V

Volkszählung

Eine Volkszählung (auch: Zensus oder Census) ist eine gesetzlich angeordnete Erhebung von statistischen Bevölkerungsdaten, wobei die Bürger bei der herkömmlichen Methode der Zählung per Fragebogen zur Auskunft verpflichtet sind. Beim Modell des Registerzensus wird dagegen auf Daten in den Melderegistern zurückgegriffen, wobei die Bürger dann nicht mehr befragt werden.

Vollmeier (Vollspänner)

Der Vollspänner mußte mit vollem Gespann (4 Pferde) Dienst leisten. Zu einem Vollspännerhof gehörten neben Wiesen, Weiden und Holzungen 3-4 Fudersaat (*) Ackerland. Die Bezeichnung Vollspänner hatte Bedeutung für die Höhe der Steuer. Ein Vollspänner wurde mit 1 tlr eingeschätzt.

Vollspänner

Der Vollspänner mußte mit vollem Gespann (4 Pferde) Dienst leisten. Zu einem Vollspännerhof gehörten neben Wiesen, Weiden und Holzungen 3-4 Fudersaat (*) Ackerland. Die Bezeichnung Vollspänner hatte Bedeutung für die Höhe der Steuer. Ein Vollspänner wurde mit 1 tlr eingeschätzt.

W

Waldschütz

Bedeutung: ein amtlich bestelltes Organ zum Schutz von Fluren und Forsten gegen Diebstahl und Beschädigungen durch unbeaufsichtigte Tiere; meist mit einem Abzeichen gekennzeichnet.
Je nach Einsatzbereich und Landschaft gab es den Feldschütz, Feldhüter, Flurschütz, Flurhüter, Waldschütz, Forstschütz und Bannwart

Wanderarbeiter

Wanderarbeiter sind Erwerbspersonen, die ihren Arbeitsplatz weit entfernt von ihrem Wohnort aufsuchen müssen.[1] Im engeren Wortsinn handelt es sich um Personen, die zur Arbeitsaufnahme ihr Herkunftsland verlassen (haben) bzw. ihren Wohnsitz ins Ausland verlegen (verlegt haben) und zum Arbeiten in ihr Herkunftsland einpendeln.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wanderarbeiter

Wirt (Gastwirt)

Im Mittelalter finden wir Gasthäuser auf dem Land und in den Städten. Abhängig vom erworbenen Privileg durften Getränke ausgeschenkt, Speisen angeboten oder in Herbergen Quartiere zur Übernachtung bereitgestellt werden. Die erteilten Konzessionen konnte auf den Betreiber (Personenrecht), direkte Nachkommen (Erbrecht) lauten, oder mit dem Gebäude verbunden sein (Realrecht). Gelegentlich finden sich Zünfte in größeren Städten.

Witwe

Ein Witwer (Wwr.) bzw. eine Witwe (Wwe.) ist eine überlebende Person, deren Ehepartner verstorben ist.

Witwe oder Witib (veraltet, in Österreich auch Wittib) oder Witfrau (schweizerisch, ansonsten veraltet) bezeichnet Frauen, die ihren Ehepartner verloren haben; Witwer bzw. Witmann (schweizerisch, ansonsten veraltet) Männer, die ihren Ehepartner verloren haben.

Verwitwet ist neben ledig, verheiratet und geschieden einer der vier weltweit üblichen Familienstände. In erweitertem Sinne bezieht sich der Ausdruck rechtlich auch auf gleichgeschlechtliche Ehen oder eingetragene Partnerschaften, nicht aber auf andere Lebensgemeinschaften.

Z

Ziegelarbeiter (Ziegler)

Eine Ziegelei ist eine Fabrik zur Herstellung von Baumaterialien aus Mauerziegeln. Gebrannt wird Tonmineral oder Lehm.

Ziegeleibesitzer

Besitzer oder Eigentümer einer Ziegelei.

Ziegeleipächter

Pächter einer Ziegelei.

Ziegenkrüger (Krüger)

Wirt des Ziegenkruges.

Ziegler

Bild: ziegler.gif
Bild: Ziegler
https://de.wikipedia.org/wiki/Ziegelei
http://wiki-de.genealogy.net/Ziegler_%28Beruf%29

Zimmermann

Bild: zimmermann.gif
Bild: Zimmermann
Zimmermann (ndd. timmermann); vgl. mhd. zimber >bauholz, holzbau<. cunrat czimerl 1335 m.-trübau. in württ. spielt auch der häufige ON. zimmern hinein: vgl. den ritter hans von zimmern, der 1414 als hs. zimmerlin siegelt (brech. s. 860). dazu auch zimmerer. in görl. 1502 czymnerpeter, 1506 czymmerhaus, auch zimmerhäckel (=hacker).

Zimmermeister

Der Meister ist im Handwerk die höchste Qualifikationsstufe, sie wird durch das erfolgreiche Ablegen der Meisterprüfung erreicht. Diese bescheinigt ihm umfassendes theoretisches Wissen und praktisches Können in seinem Handwerk, kaufmännischen Belangen und der Ausbildung.

Zollkrüger (Krüger)

Wirt des Zollkruges.

Stand: 12.09.2017 18:37:20
Erstellt mit dem Genealogieprogramm GFAhnen 17.0.009

Gehe zu StartSeite