vorhergehende Seite
Köller

Christoph Simon Köller (Köllerus) Öffnen Blatt

ev., Pastor in Meinberg
* 1650 (c) in Herrentrup
† 1720 in Meinberg
Vater: Henrich Köller, ev., Krüger, Hoppenplöcker in Herrentrup, Nr. 16
Mutter: Catharina Bierhenke, ev., lebte in Herrentrup, Nr. 16
 1680 (s) in Langenholzhausen mit NNw Römer, * 1650 (s) in Langenholzhausen.
Herkunft: Herrentrup, Nr. 16
Lebensphasen von Christoph Simon Köller:
seit 1697 Pastor in Meinberg
Notizen zu Christoph Simon Köller: [-][+]
- 1672 Schüler/Student am Gymnasium illustre in Bremen, 1676 Studium an verschiedenen Universitäten in den Niederlanden, 1677 Adjunkt des Pastors Römer in Langenholzhausen, 1694 Pastor das., 1697 Pastor in Meinberg.
- Q+L: [DT GG] Nr. 1429; [Puhstkuchen 1769] S. 114; [Dreves] S. 115, 195; [Butterweck], S. 458, 532; [Schmidt, Hochschulen] S. 241; [Langenholzhausen Oberförsterei, Süvern] bes. S. 12; [DT GG] Nr. 1429;
- 1672-77 ([Schmidt, Hochschulen] S. 241): Schüler/Student am Gymnasium illustre Bremen
- 1677 ([Dreves] S. 195): "12. Im Jahre 1677 wurde dem alten Römer Christoph Simon Köller aus Herrentrup adjungirt. Als dieser sich weigerte, nach Varenholz zu ziehen und allda den Gottesdienst zu versehen (der Prediger von Langenholzhausen mußte nämlich wöchentlich nach Varenholz und in der alten Kirche Betstunden halten), wurde... Varenholz von Langenholzhausen abgetrennt... (Althof Mscr.)
- Köller wurde wegen gewisser Umstände 1697 nach Meinberg versetzt und hielt seine "Valetpredigt" in Langenholzhausen über Matth. 26,24. Er starb in Meinberg im Jahre 1720."
- 1677 ([Butterweck], S. 458): 12. ...Im Jahre 1677 wurde er seinem Schwiegervater, dem Pastor Johann Römer in Langenholzhausen wegen dessen Schwachheit adjungiert. "13. 1694-1696, gebürtig aus Herrentrup, studierte 1672 in Bremen. Zu seiner Zeit wurde die Filiale Varenholz zur selbständigen Gemeinde erhoben... Im Jahre 1681 klagte er über die Sonntagsentheiligung in seiner Gemeinde Langenholzhausen. Alle Sonntage würde vor dem Kirchhofe ein Markt gehalten, wo Krämer aus Rinteln und Lemgo kämen, so daß die Leute vom Besuch des Gottesdienstes abgehalten würden. Furchtbar sei das Branntweingesöff in seiner Gemeinde eingerissen."
- 1686 ([Langenholzhausen Oberförsterei, Süvern] S. 12): Er baute in Langenholzhausen ein großes Haus, später die "Oberförsterei" genannt. Dazu erwarb er Grundstücke von seinem Nachbarn, dem Höker Piderit.
- 1688 ([Langenholzhausen Oberförsterei, Süvern] S. 12): Er hatte bereits 8 Kinder, 4 Söhne und 4 Töchter;
Kinder: -
PN = 5191
Forscher: Penke
Quellen: KB
Letzte Änderung: 21.04.2003

folgende Seite

Stand: 12.09.2017 18:33:29
Erstellt mit dem Genealogieprogramm GFAhnen 17.0.009

Gehe zu StartSeite